Goldene Krone Darmstadt Goldene Krone Darmstadt
Yusuf Sahilli Band / Indie & Pop
Freitag 11.09.2020
Kneipe
Einlass: 19 h/ Beginn: 22 h     / Eintritt frei
" LET'S DO THAT!"

Wie im großen, globalen – so knirscht es zur Zeit auch im kleinen, lokalen. In der Stadt ( "In the City" ) sowieso – wo statt ländlicher Weite, Horizont, Muse und Ruhe, eher Häuserschluchten aus Beton, Lichtgewitter und Hamsterrad regieren und die Weitsicht fehlt. Popstar – Titelsong "Let's Do That!" – und Tanzmaus auf der Piste durch die Nacht - schön und gut. Aber bitte mit einem bisschen Sinn für die Relationen und was wirklich wichtig ist! Wie Zugewandtheit statt ewig immer Jeder gegen Jeden. Wie die Kunst des Friedens statt des unverwüstlichen Klassikers seit Menschengedenken – "The Art of War" - ein Song auf dem Album, der zum kollektiven Weltfrieden einlädt.

Mit seinem Erfolgs-Debüt "Atoms & The Void" [ Rolling Stone: "Ein entspannter Suchender"! ] ins Rollen gekommen, schaltet Yusuf Sahilli mit "Let's Do That!" noch einen Gang hoch - noch mehr musikalische Idiome, noch mehr Druck auf den Töpfen, die Gangarten noch variabler, die Harmonien und Melodien noch opulenter.

In Zeiten von globalen Krisen, wie in diesen, brauchen wir Haltung!

Ein Wissen darum, was man will. Wissen, was zu tun ist. Und dann los


Artist Info
Yusuf Sahilli ist ein Multi-Instrumentalist Metropolitan Indie Pop Singer-Songwriter aus Berlin.

Er kann wie ein Blues-Sänger klingen oder wie ein New Romantic. Von wilden Nächten auf der Suche knurren – oder sich mit seinem weichen Tenor lustvoll melancholischen Stimmungen hingeben – von Global Sounds vibrierend, brennend vor Leidenschaft für das Gute, Wahre und Schöne mit einer tiefen Zuneigung zur Welt und den Menschen.

Yusuf grub sich tief durch die Wurzeln des Alternative Rock seiner Generation. Von den Rock-Dinosauriern und dem Goldenen Zeitalter des Pop über die Hippie-Ära, den Beat der Sechziger und die Protest-Sänger bis zurück zu den Gründervätern des Blues im Delta.

Halb Türke, halb Araber. Berliner. Deutscher Bildungsweg. Lebte in Australien und Liverpool. Flog um die Welt. Arbeitete für einen Global Player. Jetzt hat die Karriere als Musiker Priorität – er betreibt sein eigenes Labels, auf dem er neben seinen eigenen Werken auch vielversprechende Künstlerkollegen veröffentlicht – gern auf dem Studioschiff MS Heiterkeit im Berliner Treptower Hafen selbst produziert. Darüber Hinaus gibt er seine Erfahrungen als Mentor an geflüchtete Musiker weiter, die noch der Unterstützung auf dem neuen, fremden Terrain in Deutschland bedürfen.

Er ist offen für Neues, umgänglich, gefällig. Einer kleinen Party nie abgeneigt – und einer großen erst recht nicht. Er mag es, wenn es läuft. Trägt hinter seiner Sonnenbrille ein Lächeln. Und greift so oft wie möglich zu Gitarre, Keyboards und Pedal Steel, um einen Indie Rock-Gedanken an die Welt an sich zu verschwenden.

Wozu sind wir wirklich auf der Erde? Was ist unser Ziel? Was sind unsere Aufgaben? Können wir die Welt retten? Was wird von uns bleiben, wenn wir gehen? Und was hält uns in Bewegung, bevor das passiert? Letzteres ist einfach zu beantworten – Liebe und Mitgefühl! Sind diese Essentials gesichert, können die Dinge sehr schnell funktionieren. Und sei es mithilfe des Mokka-Kaffeesatzes, der am Ende einst seinen Vater überzeugt hat, Yusuf endlich doch seine erste elektrische Gitarre zu kaufen.

Eingespielt mit Damian Giambazi am Bass und Martin Krümmling am Schlagzeug, bringt Yusuf sein Metropolitan Indie Pop mit viel Anmut auf die Bühne – voll instrumentiert, mit dreistimmigen Gesang und allem Drum und Dran.


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